Sternzeichen Krebs
Der Krebs
22. Juni - 22. Juli
Der Sommer beginnt, wenn der Krebs geboren wird. Der Frühling, die Kindheit ist vorüber, und das volle, erwachsene Leben mit allen Pflichten und Verantwortungen soll beginnen. Wir fürchten uns davor – es ist neu und ungewohnt und voller Gefahren, die wir nicht recht verstehen. Wir wollen zurück in die Kindheit, am liebsten gleich wieder zurück in den Mutterschoß, wo wir geschützt waren, wo niemand von uns Verantwortung forderte, zurück in die Sicherheit, die Wärme, die Geborgenheit.
Der Krebstyp hat etwas zugleich Kindliches und Mütterliches. Er ist empfindlich wie ein Kind, er ist leicht gerührt, er nimmt leicht übel und flieht dann in sein Heim, seine Burg, seine harte Schale, wo er sich wenigstens halbwegs sicher fühlen kann.
Aber hier zu Hause, in seinen vier Wänden, hier kann man aufatmen, hier kann man sich in Ruhe erholen und es sich angenehm und behablich machen.
Er ist eines der gütigsten der Zeichen, freundlich, gefühlsreich und … weich. Und er weiß um seine Weichheit. Er fürchtet, von der harte Umwelt zerdrückt zu werden.
Dabei ist gerade er derjenige, den die Welt mit am schwersten betrügen kann, ein Instinkt- und Gefühlsmensch, der alles sofort wittert und sich entsprechend vorsieht.
Seine Güte macht ihn zum Konfidenten, Seelsorger, Beichtvater der anderen, alles schüttet das Herz bei ihm aus und vertraut ihm Geheimnisse an, man hat eben Vertrauen zu ihm…
Man kann wunderbar mit ihm auskommen – solange man ihn respektiert. Aber es gibt Dinge, die man bei ihm nicht machen darf. Man darf seine Selbstachtung nicht verletzen, zum Beispiel. Man darf ihn nicht für dumm halten. Man darf ihn nicht täuschen wollen. Man darf ihn nicht brüskieren.
Der Krebs liebt: seine Wohnung, seien Garten, Quellen, Bäche, Flüsse, Ströme und vor allem das MEer, seine Familie, das häusliche Leben, die Kleinmalerei, die Gemütlichkeit, seine Zeitung, seinen Roman, gute Manieren, den Einblick in das Privatleben anderer und die Möglichkeit, mit anderen darüber zu reden, lange, ausführlich und mit möglichst vielen Einzelheiten.
Der Krebs hasst: Kälte, Brutalität, das Wuchtige, Ungestüme, Herausfordernde, Freche, den Spott, die Lächerlichkeit (er hasst sie auch bei anderen), schlechte Manieren du den Einblick anderer in sein Privatleben.
Ddas Gefühl ist ihm das Wichtigste; aber er hat dabei ganz recht – denn sein Gefühl betrügt ihn so gut wie nie.
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